„Das Ballett liebt seine Geisterwelt. Hinter der Bühne aber gibt es einen Trupp guter Geister, die die Kunst überhaupt erst möglich machen: die Ballettfreunde.“
So beginnt die Journalistin Nicole Strecker ihren Beitrag über die Ballettfreunde der Deutschen Oper am Rhein, der im Hörfunkprogramm des WDR 3 ausgestrahlt wurde.
Im Rahmen des Kulturmagazins „Mosaik“ werden regelmäßig Freundeskreise vorgestellt, die in Nordrhein-Westfalen kulturelle Einrichtungen unterstützen. Da geht es etwa um die „Jungen Kunstfreunde“ in Köln, die „Theaterfreunde Detmold“ oder den „Förderverein der Musikschule“ in Münster.
Am 11. Februar 2026 befasste sich das Kulturmagazin nun mit uns, den Ballettfreunden in Düsseldorf. Zur Vorbereitung der Sendung wurden die beiden Vorsitzenden Egon Schawe und Renate Raeune ins WDR-Studio in Düsseldorf gebeten. Nicole Strecker war aus dem Funkhaus in Köln für das Gespräch zugeschaltet, aus dem dann der rund fünfminütige Sendebeitrag geschnitten wurde.
Renate wies darauf hin, dass sich unser Verein stets „Ballettfreunde“ genannt habe und Egon ergänzte, dass man den Begriff „Freundeskreis“ bewusst nicht nutze, weil ein Kreis in sich geschlossen sei, die Ballettfreunde aber offen für alle sind, die sich für das Ballett begeistern.

Weil zum Zeitpunkt der Aufnahme die derzeitigen Mitglieder der Compagnie urlaubsfrei hatten, war Marlúcia do Amaral als ehemalige Tänzerin der Compagnie zum Gespräch eingeladen worden, um über die Bedeutung der Ballettfreunde für die Tänzerinnen und Tänzer zu berichten. Marlúcia schilderte, wie wichtig für sie die moralische und psychologische Unterstützung der Ballettfreunde gewesen sei. Es habe ihr das Gefühl gegeben, eine „Familie“ in Düsseldorf zu haben.
Es lohnt, den gesamten Beitrag anzuhören.
Unter folgendem Link ist die Sendung in der WDR Mediathek abrufbar: WDR3 Mosaik
Text: Erich Kutzera; Foto: Privat